Das Intime und das Öffentliche / The intimate and the public

Das Intime und das Öffentliche
Dialoge zwischen Lehrlingen, Flüchtlingen und Geisteswissenschaftler*innen

 

Wie denken junge Menschen über Themen wie “Körper”, “Genuss”, “Das Unheimliche”?
Wie deckt sich das mit dem, was Wissenschaftler*innen über diese Altersgruppe schreiben?

Das Intime und das Öffentliche ist die Begegnung der wissenschaftlichen Sprache mit der Sprache der Jugend, es lässt Personen, die Europa als ihr Territorium bezeichnen mit Personen, die in Europa neuangekommen sind, miteinander sprechen und ermutigt junge Menschen aus dem nicht-akademischen Bereich, ihre (versteckte) Intellektualität zu entdecken.

Das Intime und das Öffentliche ist eine Aufforderung zur Debatte, die etwas von einem schwelenden Gesellschafts-, Kultur- und Religionskonflikt zum Ausdruck bringt, den die political correctness oft verschweigt.

Man kann auch sagen: Hier wird etwas von dem sichtbar, was Österreich derzeit im Kleinen und Europa im Großen politisch erlebt. Was sich vor allem unter der Decke abspielt, aber zu wenig die Öffentlichkeit erreicht.

Featurebeispiele:

Das Unheimliche – Religion:

Das Unheimliche – Kultur:

 

Das Intime und das Öffentliche ist ein seit 2016 bestehendes Projekt. Die Jugendlichen werden durch Trickfilmprojekte, Theaterworkshops und Gespräche an jeweils ein ausgewähltes Thema, dessen Theoriebasis ein/e Wissenschaftler*in zur Verfügung stellt, herangeführt.

Das Intime und das Öffentliche findet ausserdem im öffentlichen Rahmen als Ausstellung und in Form der Dialoge “Akademie trifft auf Feldforschung” statt.

Filmbeispiel “Dialoge im Garten der Lüste”:

Das Intime und das Öffentliche / Gestrandet, 2016
eine Kooperation von Birte Brudermann & Clara Peterlik mit Hauptbücherei Wien, KulturKontakt Austria, Wiener Festwochen, ars electronica Linz, KULTUM Graz, WUK-Wien, dem Kunsthistoriker Erwin Pokorny, der Sozial- und Kulturwissenschaftlerin Hanna Hacker und dem Soziologen Helmut Dahmer

Das Intime und das Öffentliche / Arbeit * Liebe, Frühjahr 2017
eine Kooperation von Birte Brudermann & Clara Peterlik mit Hauptbücherei Wien, culture connected, KulturKontakt Austria sowie den Historikerinnen Andrea Komlosy und Christa Hämmerle

Das Intime und das Öffentliche / Der Zauberlehrling, Herbst 2017
eine Kooperation von Birte Brudermann & Team zwischen Hauptbücherei Wien, KulturKontakt Austria, “go for culture” und der Literaturwissenschaftler*in Konstanze Fliedl.

Teilnehmende Jugendliche von: Berufsschule für Handel und Reisen Wien, Berufsschule Amalienstrasse Wien, Berufsschule Apollogasse Wien, Landesberufsschule Zistersdorf, Landesberufsschule Geras, Caritas Haus Sarah Neudörfl, Caritas Verein peppa Wien, Haus Liebhartsthal des Arbeiter-Samariter-Bunds Wien, Haus Sidra des Arbeiter-Samariter-Bunds Wien.

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Das Intime und das Öffentliche a

 

The intimate and the public
Dialogs between apprentices, migrants, refugees and humanities-scientists

How do young people with different backgrounds – autochthonous apprentices, migrants and refugees – think about topics like “body/intimacy/authority”, “pleasure”, “love” and “the uncanny”?

The intimate and the public offers young people to speak without censorship and makes them being listened at. The intimate and the public is a place of encounter, a meeting point for dialogues, an invitation to debate beyond political correctness.

The intimate and the public invites young people to participate in theatre- and filmworkshops and is presented as an exhibition and in form of public discussions.

Foto oben: Akademie trifft auf feldforschung, wiener festwochen